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Gospeltrain aus Danndorf zu Gast in Flechtingen | Drucken |
Musikalische Botschaften von Glaube, Liebe, Hoffnung

Von Carina Bosse

Flechtingen.
Mit einem ganzen Waggon voller Lieder aus aller Welt machte am Sonntag der Gospeltrain Danndorf Station in der Flechtinger Patronatskirche. Mit einem ganz alten Wort aus der Bibel, "Ich weiß, dass mein Erlöser lebt" stieg der Chor zu Beginn mit einem deutsch gesungen Lied ein, um im Anschluss internationale Gospels darzubieten.

Ob aus Kanada, den USA, Dänemark oder Norwegen - eines haben die Lieder alle gemeinsam: Sie erzählen von der Liebe zu Gott, vom Glauben und der Hoffnung auf ein anderes, besseres Leben, sie sind Gebete voller Kraft und Zuversicht.

Die 13 Sängerinnen und Sänger standen kaum einmal still. Der Rhythmus, den Chorleiter Thomas Stuchlik auf seinem Keyboard vorgab, schien ihnen stets in die Beine zu schießen und zum Aufbruch zu drängen. Das steckte dann zum Teil auch das Flechtinger Publikum in den Bankreihen an. Manche Gesangseinlagen von Thomas Stuchlik, der seit drei Jahren den Chor leitet, schienen situationsgebunden ganz spontan eingebaut zu sein. Nahtlos schloss sich der Chor an. Und nicht nur der, denn bei Liedern wie "O when the saints" oder "Kumbaya my Lord" sangen die Flechtinger Zuschauer ein- und mehrstimmig mit.

Ohne Zugabe kamen die Danndorfer Gospelsänger nicht davon, und nach mehr als 90 Minuten hatte man das Gefühl, dass die Zeit nur so dahingeflogen war. Als einer der letzten Konzertorte kam Flechtingen übrigens in den Genuss des aktuellen Programms des Gospeltrains. Denn nun geht er in Probenklausur, um ein ganz neues Programm einzustudieren.

Der Konzertauftritt hat nicht nur den Zuhörern, sondern auch den Akteuren aus der Nähe von Wolfsburg gut gefallen, wie Martin Camehl vom Gemeindekirchenrat erzählte. Darum ist ein Wiedersehen in Flechtingen ganz und gar nicht ausgeschlossen.

Und interessierte Sängerinnen und Sänger sucht der Gospeltrain auch jederzeit. Ohne vorsingen zu müssen, können sich Interessenten donnerstags ab 20 Uhr im Haus der Kirche in Danndorf einfinden und einfach mitmachen. Jetzt, wo ein neues Programm geübt wird, wäre die beste Zeit dafür.


 
Gesang mit Leidenschaft und Begeisterung | Drucken |
Konzert mit dem Gospeltrain in der Schöninger Christuskirche - Temperamentvoller und besinnlicher Abend

Von Heinz-Hermann Meyeringh

SCHÖNINGEN. Gospel - natürlich assoziiert man damit die Soulchöre der schwarzen New Yorker Kirchengemeinden: Die "Blue Notes" des kehlig-schleifenden Gesanges und die Off-Beat-Akkorde der Rhythmusgruppe mit einem dezente Akzente setzenden Schlagzeug.

Der Danndorfer Gospeltrain unter der Leitung von Thomas Stuchlik brachte in der evangelisch-freikirchlichen Christuskirche in Schöningen zum großen Teil Songs einer anderen Art. Sie waren nicht weniger attraktiv, mit poppiger, an die neueren Gemeindelieder erinnernder Stilistik, was deutlich zu hören war z.B. bei "I bow down" oder "My life is in your hands".

Dafür überzeugten dann vor allem starke a-capella-Teile, in denen afro-amerikanische Elemente dominierten: So in "Hallelujah Yahweh!" beispielsweise polyrhythmische Stimmführung oder der Wechselgesang zwischen Vorsänger und Chor in "Jesus can work it out".

Der Gospeltrain inszenierte seinen Gesang mit viel Leidenschaft und Begeisterung und transportierte seine Botschaften sehr sicher. Routiniert unterstützt wurde das Ensemble von seinem Chorleiter Thomas Stuchlik an Keyboard und Gitarre sowie Christoph Elberskirch an Bass und Gitarre. Die Stärken des Chores zeigen sich in der kraftvollen Stimmgebung, dem lyrischen unisono-Gesang und der Fähigkeit zu dynamischer Differenzierung.

Ein Lob gilt den beiden männlichen Solisten Thomas Stuchlik und Jörg Schubert, die sich mühten, gegen die weibliche Übermacht anzusingen, und den drei Solistinnen Silke Meyer, Denise Meier sowie Claudia Capuano, die der schwarzen Stimmgebung am nächsten war.

Die gut gefüllte Christuskirche erlebte einen gleichsam temperamentvollen und besinnlichen Abend, der durch die Möglichkeit, die Übertragungen der englischen Texte ins Deutsche an der Beamer-Leinwand mitzulesen, noch nachhaltiger wirkte. Starker Beifall begleitete den musikalischen Auszug des Chores aus dem Kirchraum.

Quelle: Helmstedter Nachrichten, 09. Februar 2011

 
Gospeltrain Danndorf bei youtube | Drucken |

Der Gospeltrain Danndorf beim Gala-Konzert der Big Band Tappenbeck...

"I will follow him"

http://www.big-band-tappenbeck.de/referenzen.html
 
Gospeltrain sang mit viel Gefühl | Drucken |
Danndorf. Auftritt in Kirche vor 140 Besuchern - Chor musste drei Zugaben geben

Danndor (rei). Musik mit viel Gefühl: Am Freitag sang der Chor "Gospeltrain Danndorf" in der evangelischen Kirche in Danndorf. Rund 140 Besuchern gefiel die Vielfältigkeit des Vortrags sehr - sie spendeten viel Beifall.

Der Gospeltrain bewies beim Konzert einmal mehr, wie vielfältig Gospelmusik sein kann. So wechselten langsame mit sehr temporeichen Liedern, dabei animierten die Sänger die Zuschauer immer wieder zum Mitmachen. Vor allem die Solos von Denise Meier und Friedrich Jesdinsky kamen beim Publikum sehr gut an.
Es war seit langer Zeit das erste Heimspiel für den aus Danndorf stammenden Chor. Dieser wurde im Jahr 2000 gegründet und ist seither viel in der Region unterwegs. "Da ist es natürlich immer schön, wieder zu Hause zu spielen. Wir freuen uns über die große Resonanz", sagte Thomas Stuchlik, der den Chor seit drei Jahren als Nachfolger von Chorgründer und Arjan Leuschner leitet.

Am Ende gab es viel Applaus für den Chor und drei Zugaben für das Publikum.

Quelle: Wolfsburger Allgemeine Zeitung, 16. August 2010


 
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